Was es über mich zu sagen gibt:

Über mich Renate Stettmeier von walk und talkReisen wurde mir quasi durch meine Eltern in die Wiege gelegt. Lange bevor es in Deutschland üblich und möglich war, einfach so aus Entdeckungslust Europa und die Welt zu bereisen, nahmen mich meine Eltern mit „on Tour“: Italien, Schweiz, Frankreich, Gran Canaria, Lanzarote und Griechenland waren die Ziele welche ich bereits zwischen den Jahren 1953 und 1961 bereisen durfte. Solche Reisen waren damals echte Expeditionen1

Damals, als das Reisen noch weit weg von Routine war, nutzten die Deutschen jede Möglichkeit um sich mit ihren Landsleuten unterwegs zu treffen und einen befruchtenden Erfahrungsaustausch zu pflegen. Selbst auf den italienischen Straßen war es darum üblich, dass man als Urlauber anhielt um vom Wissen anderer zu profitieren. Ähnlich wie man das 25 Jahre später in Afrika auch erleben konnte.

Ein Kind auf Reisen

Mit 10 Jahren hatte ich mehr Reiseerfahrung wie meine Geographielehrerin. Und wen wunderts, dass mein Religionslehrer von mir alles über unseren den Besuch im Vatikan wissen wollte.

Die Reiselust meiner Eltern war für mich (ich bin Schütze) ein wunderbarer Nährboden der eine unersättliche Neugierde hat wachsen lassen. So fasziniert mich die Welt, seit ich sie betreten habe. Daran hat sich nichts geändert. Noch heute bin ich immer neugierig, was sich hinter der nächsten Ecke für mich verborgen hält und darauf wartet von mir entdeckt zu werden.

Vermutlich allerdings nicht mehr ganz so wild, wie in meiner Sturm und Drangphase, als ich in 15 Monaten mit Landrover und Hund durch 24 afrikanische Länder gereist bis. Oder im Jahr darauf mit einem Unimog Südamerika gequert habe … Und da war noch die Reise durch die Sahara (wobei ich alleine in Mauretanien beinahe eine halbes Jahr verbracht habe), die sechs Monate mit einem VW Bus in Mexiko und natürlich dieser Winter, als wir zu Fuß und mit Pferden durch die chilenischen und argentinischen Anden gestapft sind. Abenteuer pur!

Reiseleiterin aus Leidenschaft

Ganz so wild geht es inzwischen nicht mehr zu. Als professionelle Reiseleiterin führe ich seit 1996 immer noch zahlreiche Gruppen durch die ganze Welt. Das ist immer noch meistens spannend und abenteuerlich, aber durch den Veranstalter wohl organisiert und geplant. Natürlich kein Vergleich zu den Expeditionen meiner Jugend. Alles hat eben seine Zeit.

Wobei natürlich längst nicht alles so wild ist, was ich privat an Reisen und Touren unternehmen. Zuhause in Geltendorf habe ich die Alpen quasi vor der Haustür. Dort genieße ich es, zu wandern und mich von der Schönheit der Natur und den wunderbaren Gaststätten der Gegen verwöhnen zu lassen. Auch das kann großes Kino sein.

Reisen und Wandern kann Menschen zusammenbringen

Anderen Menschen die Pracht meiner Heimat näher zu bringen, sei es in den Bergen oder im Alpenvorland, hat mir immer schon großen Spaß gemacht. Seit einigen Jahren habe ich mich zudem mit der Idee beschäftigt Wandertouren unter dem Motto „leicht bergauf“ anzubieten. Ich denke, dass viele Menschen im Umland von München sich schwertun, Bayern und das Alpenvorland für sich zu entdecken. Mit meinem Konzept „leicht bergauf“ kann ich ihnen die Angst vor zu steilen Bergen und einer unbekannten Umgebung nehmen. Ein solches Angebot könnte der Einstieg in die Entdeckung der eigenen alten oder neuen Heimat sein.

Ich hatte noch eine zweite Idee, welche nun umsetzen möchte. Gibt es eine schönere, eine einfachere und unverfänglichere Art Leute kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen, als gemeinsam durch schöne Landschaften zu wandern? Ich glaube nicht. Deshalb habe ich das Konzept „Get Friends“ entwickelt. In diesem begegnen sich Menschen ungezwungen um unter meiner Führung neues zu entdecken: Natur, Land und eben Leute.

Alles zusammen auf ein paar Tage konzentriert gibt „walk und talk“. Ein paar Urlaubstage, welche nette Menschen in einer wunderschönen Landschaft zusammenbringt. Tage, in denen Wandern, Landschaft und Kultur genießen die vereinende Klammer bildet, um Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen. Wenn es klappt, wunderbar. Wenn es am Ende nur bei einer schönen, gemeinsamen Zeit bleibt, ist das auch nicht schlecht. Oder, was meinen Sie?

Bleiben Sie neugierig!

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf!